Frage-Methodik
In nahezu allen wissenschaftlichen Gebieten basieren viele Informationen auf empirischen Untersuchungen. Im Heidelberger Institut für Medizinmarketing werden als Instrumente in den meisten Fällen folgende Formen von Fragebögen eingesetzt: persönliches Interview oder am Telefon, Versand per Post, per E-Mail oder per Fax. Die Zuverlässigkeit der Daten und die Teilnahmequote hängen von multiplen Faktoren ab.Das Konzept FRIDA
Um eine hohe Beteiligungsquote zu erreichen, wurde in mehrjähriger Forschungsarbeit mit dem Universitätsklinikum Heidelberg die »FRIDA-Methode« entwickelt. Diese definiert, wie Befragungen aufgebaut sein müssen, damit möglichst viele Probanden an einer Studie teilnehmen.- F - Forschungsbezogen [formal]
- R- Reduziert [reduced]
- I - Interessant [interesting]
- D - Direkt [direct]
-
A
- Anonym [anonymous]
Reduziert: Die Befragung ist auf das Wesentliche zu beschränken. Daten, die nicht gebraucht werden, sollten auch nicht erhoben werden.
Interessant: Bei den Befragten muss die Studie ein gewisses Interesse wecken und neugierig machen. Vorteile und Nutzen für den Teilnehmer sollen dargelegt werden.
Direkt: Die Befragten müssen direkt angesprochen werden; dazu gehören personalisierte Anschreiben. Fragebögen enthalten aber niemals einen Namen (vgl. Anonym).
Anonym: Daten sind namenlos zu erheben; auch Zifferncodes sind zu unterbleiben, da diese häufig misstrauisch machen.