Die Mitarbeiter
haben meist mehr Kontakt zu den Patienten oder Kunden
als die Chefs bzw. Ärzte selbst. Zu den
Führungsaufgaben zählt auch, die Probleme, Wünsche und
Ideen seiner Mitarbeiter zu kennen. Das medizinische
Personal ist das wichtigste «Kapital» (Humankapital)
jeder Klinik, Arztpraxis oder Betriebes. Diese Tatsache
findet nicht immer Beachtung. Unfreundliches Personal
oder auch ein schlecht gelaunter Chef schrecken jeden
Patienten oder Kunden ab. Ein Betrieb oder eine Praxis
funktionieren nur, wenn alle Mitglieder des Teams
motiviert sind. Damit die Führungsebene Probleme im
Team erkennen kann, muss sie regelmäßig eine Befragung
des Personals durchführen.
Beispiele aus der Praxis: die
Mitarbeiterumfrage
Im Rahmen des
Qualitätsmanagements (QM) müssen Krankenhäuser und
Arztpraxen eine Befragung der Mitarbeiter durchführen.
Wie sieht so etwas aus? Das Heidelberger Institut für
Medizinmarketing hat bereits für Krankenhäuser,
Reha-Kliniken, Altenpflegeheime, Arztpraxen und andere
medizinische Einrichtungen Mitarbeiterbefragungen
durchgeführt. Alle eingesetzten Instrumente wurden in
Zusammenarbeit mit der Abteilung Klinische
Sozialmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg
entwickelt. Der Medizinische Direktor des Instituts,
Dr. Dr. Frank Elste, war an der Universität Heidelberg
jahrelang wissenschaftlich tätig. Alle
Befragungsinstrumente werden im Rahmen dieser
Forschungsarbeit kontinuierlich weiter entwickelt und
genügen höchsten statistischen Ansprüchen.
Zeitlicher Ablauf
Mit der Befragungsplanung
kann im Durchschnitt etwa 10-14 Tage nach
Auftragserteilung begonnen werden. Die Planung der
Untersuchung nimmt erfahrungsgemäß meist weitere 2-3
Wochen in Anspruch. Die Befragungsdauer kann variabel
gehalten werden und hängt vor allem von der Anzahl der
Mitarbeiter ab. Im Mittel sind für die eigentliche
Befragung nochmals 4 Wochen zu kalkulieren. Die
Dateneingabe kann parallel dazu begonnen werden, sodass
die ersten Ergebnisse meist 2 Wochen nach
Befragungsende vorliegen.